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Wie du als neue Führungskraft ernst genommen wirst, ohne das gute Verhältnis zu deinem Team zu verlieren...

...und warum du dafür weder härter werden noch auf deine Freundlichkeit verzichten musst.

Dominik Haintz, KommunikationstrainerEine Botschaft von Dominik HaintzKommunikationstrainer für Angestellte vor und in der ersten Führungsrolle

Du bist fachlich stark, harmoniebedürftig und ehrgeizig. Jetzt stehst du kurz vor deiner ersten Führungsrolle oder steckst schon mittendrin. Dann merkst du: Dein Job besteht plötzlich zum großen Teil aus Kommunikation. Du musst Anweisungen geben, Grenzen setzen, Konflikte ansprechen und vor deinen Vorgesetzten für deine Position einstehen.

Bisher konntest du dich voll auf deine Gewissenhaftigkeit und deinen Arbeitseinsatz verlassen. Jetzt zweifelst du, ob das noch reicht. Vielleicht kennst du das:

  • Ein Mitarbeiter liefert zum dritten Mal zu spät. Du sprichst ihn nicht darauf an, sondern machst die Arbeit lieber selbst und bleibst dafür länger im Büro.
  • Dein Team wünscht sich etwas, das du für falsch hältst. Du gibst nach, denn der Klügere gibt ja nach.
  • In der Besprechung hast du eine andere Meinung, aber du sagst sie nicht. Du lächelst und wirkst gut gelaunt, obwohl du innerlich verzweifelst. Dieses Schauspiel kostet dich viel Kraft.
  • Du brauchst Unterstützung, fragst aber weder Kollegen noch Vorgesetzte, weil es als Zeichen von Schwäche gelten könnte.
  • Am Sonntagabend spielst du ein schwieriges Gespräch im Kopf durch, das du am Montag dann doch wieder nicht führst.

Dahinter stecken Sorgen, die dich begleiten. Du hast Angst, den Erwartungen deiner Vorgesetzten nicht gerecht zu werden. Frühere Kollegen sind jetzt deine Mitarbeiter, und du fragst dich, ob sie dich als Chef ernst nehmen und ob das gute Verhältnis bleibt. Die Angst vor sozialer Isolation wächst. Es verunsichert dich, dass nicht mehr deine Fachkompetenz im Fokus steht, sondern deine Führungsqualitäten. Führen heißt kommunizieren, aber wie das geht, hast du nie wirklich praktisch gelernt. Am Ende stellst du vielleicht sogar die Entscheidung für den Weg als Führungskraft infrage und denkst, du seist einfach nicht der geborene Leader.

Was du vermutlich glaubst...

Du glaubst vermutlich, dass du dafür anders sein müsstest: härter, lauter, dominanter. Oder dass dir nur ein paar Rhetoriktricks fehlen. Deshalb schiebst du das Thema vor dir her oder besuchst ein Seminar, nach dem im Alltag trotzdem alles beim Alten bleibt.

Du denkst außerdem:

  • „Meine fachliche Expertise gleicht fehlende Führungserfahrung aus.“ Deshalb übernehme ich weiter operative Aufgaben, die eigentlich mein Team erledigen sollte.
  • „Es ist vernünftig, mich nach den Wünschen meiner Mitarbeiter zu richten, auch wenn ich anderer Meinung bin.“
  • „Konflikte schaden der Performance des Teams.“ Also umgehe ich unangenehme Situationen und arbeite lieber selbst noch mehr Stunden an Projekten.
  • „Wenn ich souverän wirken will, darf ich meine Zweifel nicht zeigen.“
  • „Um Hilfe zu fragen, wäre ein Zeichen von Schwäche.“
  • „Mit mehr Wissen aus Büchern, Vorträgen und Podcasts über Leadership und Mitarbeiterkommunikation wird es schon besser.“
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Warum all diese Lösungen scheitern...

All diese Lösungen scheitern an einem Irrglauben: Du glaubst, das Problem liege in deiner Persönlichkeit oder in fehlendem Wissen. Dabei liegt es an etwas anderem.
  • Härter auftreten: Du musst dir keine Maske aufsetzen. Eine Rolle hältst du unter Druck nicht durch, und dein Team spürt, dass sie nicht zu dir passt.
  • Rhetoriktricks: Sie funktionieren im Seminarraum. Im echten Moment steigt dein Puls, und du greifst auf dein altes Muster zurück.
  • Seminare: Du musst deine Wochenenden nicht auf Kommunikationsseminaren verbringen, statt Zeit mit deiner Familie und Erholung zu haben. Dort übst du an erfundenen Rollenspielen, nicht an deinen echten Situationen. Nach drei Wochen hat dich der Alltag wieder.
  • Bücher, Vorträge und Podcasts: Sie bringen theoretisches Wissen. Aber ihre allgemeinen Thesen orientieren sich am Durchschnitt und nicht an deiner konkreten Situation. Wissen ist noch kein Können.
  • Operative Aufgaben übernehmen: Mehr Fachexpertise löst kein Kommunikationsproblem. Du musst die Anforderungen ans Team nicht alleine stemmen.
  • Immer nachgeben: Du musst nicht zum Wohle der guten Stimmung nachgeben.
Das eigentliche Problem liegt woanders.
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Das eigentliche Problem...

Deine empathische, vielleicht „zu nette“ Art ist nicht das Problem. Deine Empathie und Fürsorglichkeit sind sogar eine große Stärke.

Das wahre Problem ist:

In den wenigen entscheidenden Situationen, vielleicht 20 Prozent, fehlt dir schlicht die eingeübte Fähigkeit, klar und konsequent zu sein, ohne dich dabei zu verbiegen.

Nettsein war lange eine Strategie, die funktioniert hat. Als Fachkraft hat sie gereicht. Als Führungskraft kippt sie in Konfliktvermeidung. Du hast nie gelernt, Freundlichkeit und Klarheit zu verbinden, und hältst sie deshalb für ein Entweder-oder. Von selbst löst sich das nicht, denn jedes Ausweichen verstärkt das Muster. Gleichzeitig bringt jede Führungsrolle mehr solcher Situationen mit, nicht weniger.

Dafür musst du nicht deine ganze Persönlichkeit über den Haufen werfen. Du brauchst ein System, das dir zeigt, welche Stellhebel du umlegen musst. Mit den Werkzeugen einer Fachkraft lässt sich die Rolle einer Führungskraft nicht ausfüllen.

Wenn du das Problem nicht an der Wurzel packst, werden deine Sorgen wahrscheinlich Realität:

  • In einem halben Jahr: Dein Team testet deine Grenzen, weil sie nie spürbar waren. Du arbeitest mehr, um Lücken zu stopfen.
  • In einem Jahr: Deine Leistungsträger verlassen dich, weil du schwieriges Verhalten einzelner nicht ansprichst und alle anderen es ausbaden. Deine Vorgesetzten nehmen dich als unsicher wahr. Mitarbeiter tanzen dir auf der Nase herum.
  • In den Jahren danach: Die Karriere stockt, die nächste Beförderung geht an jemanden, der klarer auftritt. Im schlimmsten Fall ziehst du dich in die Fachrolle zurück und bleibst unter deinem Potenzial.

Das Schlimmste ist die innere Unzufriedenheit am Abend, weil du weißt, dass du eigentlich mehr könntest. Und wer schwieriges Verhalten einzelner aus falsch verstandener Nettigkeit nicht anspricht, belastet damit alle anderen im Team. Dann ist Nettsein gerade nicht nett.

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Wie du zur souveränen Führungskraft wirst...

Was du brauchst, ist eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung für genau deine Situation und deine Herausforderungen. Damit wirst du vom unsicheren Mitarbeiter zur souveränen Führungskraft, die ihr Herz am rechten Fleck hat.

Dafür habe ich das KISSS™-Framework entwickelt, einen fünfstufigen Prozess. Aus der Vogelperspektive sieht er so aus:

  • Die entscheidenden Situationen erkennen: Welche 20 Prozent deiner Kommunikation sind für 80 Prozent deines Erfolgs als Führungskraft verantwortlich?
  • Klären, was du willst: Für jede dieser Situationen legst du fest, was du erreichen willst und wo deine Grenze liegt.
  • Eigene Worte finden: Du entwickelst Formulierungen, die zu dir passen, statt fremde Phrasen nachzusprechen.
  • Im echten Alltag üben: Du setzt die Methoden in kleinen Schritten an realen Situationen in deinem Job um und reflektierst danach, was funktioniert hat.
  • Erfolge festhalten: Du machst aus bewusstem Üben eine Gewohnheit.

So behältst du deine Freundlichkeit und Empathie und ergänzt sie um genau die Fähigkeit, die in den entscheidenden Momenten fehlt. Mit überschaubarem Zeiteinsatz wirst du zur respektierten Führungspersönlichkeit, die sympathisch ist und sich trotzdem durchsetzt, auch unter Druck.

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Fallstudien

Was meine Klienten danach sagen

Transparente Rückmeldungen von Menschen, mit denen ich gearbeitet habe. Veröffentlicht mit ihrem Einverständnis.

Echte Stimmen

Ein Unternehmer erzählt, was sich für ihn verändert hat und was er anderen empfiehlt.

Tobias TurkUnternehmer
Porträt von Simone Wiesinger-Springer
Dein Coaching vorher hat mir den Druck genommen. Ich war gut vorbereitet und konnte die Nervosität deutlich reduzieren. Man merkt einfach, dass du weißt, was du tust.
Simone Wiesinger-SpringerDipl. Mentaltrainerin, Lebens- und Sozialberaterin i. A. unter SupervisionZur Website von Simone
Nachricht von Simone Wiesinger-Springer
Nachricht einer Klientin
Ich würde mir wünschen, Dein Training schon viel früher gemacht zu haben.
Klientin aus 1:1 Betreuung
Nachricht eines Klienten
Ich bin viel sicherer in Gesprächen, die Fülllaute sind quasi weg und ich krieg sogar regelmäßig positives Feedback auf meine Art zu reden.
Klient aus 1:1 Betreuung
Nachricht einer Klientin
Es hat alles geklappt und ich habe ein Angebot bekommen. Das strukturierte Framework war super hilfreich.
Klientin aus 1:1 Betreuung
Nachricht eines Klienten
Ich mache die Übungen seit unserem Gespräch regelmäßig und merke schon nach der kurzen Zeit große Unterschiede! Wenn's so weiter geht, kann ich „ahm“ und „äh“ schon bald aus meinem Wortschatz streichen!
Klient aus 1:1 Betreuung

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